Schön, dass wir uns kennenlernen.

Moritz Wächter

Politik

Seit 2015 bin ich aus Überzeugung bei den Grünen. Warum mache ich das? Als Sohn einer alleinerziehenden Sozialpädagogin habe ich früh gemerkt, wie ungerecht Teile unserer Sozialpolitik sind. Doch Je älter ich wurde, desto mehr Begriff ich , dass es den meisten Menschen auf der Welt noch deutlich schlechter geht. Um beides möchte ich mich kümmern. Es waren und sind vor allem die Grünen, die Familienpolitik (auch) für Alleinerziehende machen. Das war und ist meine Motivation, grün zu sein.

Sozialpolitik war und ist mein Haupttrieb, Politik bei und für die Grünen zu machen. Sozialpolitik heißt für mich nicht nur Grundsicherung und Kindergeld, sondern auch Bildung, Infrastruktur und Migration.

Kinderarmut muss in Deutschland viel intensiver bekämpft werden. Wir brauchen eine Grundsicherung für jedes Kind und eine Stärkung sozialer Infrastruktur. Wir müssen KiTas und Schulen stärken und soziale Berufe aufwerten. Insbesondere die prekäre Situation von Alleinerziehenden muss deutlich verbessert werden.

Die Digitalisierung verändert unsere Lebenswelt bereits jetzt radikal. Damit die Antworten auf die Digitalisierung nicht autoritär und kapitalistisch, sondern demokratisch und menschenfreundlich sind, braucht es eine europäische Digitaloffensive.

Presse und Medien sind eine starke Säule unserer Demokratie. 

 

-TO DO-

Fördern und fordern braucht ein Upgrade. Das Grundsicherungssystem sollte weniger auf Zwang und mehr auf Anreize ausgelegt werden.

Vita

Als Kind wollte ich Astronaut werden. Da mir große Höhen aber immer Unbehagen bereiteten, war es eher Wunsch als Erwartung. In Meinem Berufsleben habe ich mich dann zunehmend mit Kommunikation beschäftigt. Aber warum? Weil man auch hier immer bereit seien muss, neue Wege zu gehen und immer neue Dinge auszuprobieren. 

Auf welche Wege ich mich bisher begeben habe?

Parlamentarischer Mitarbeiter von Alexandra Geese

August 2019 – Heute

Alexandra Geese ist Europaabgeordnete aus NRW mit dem Schwerpunkt Digitalisierung/Künstliche Intelligenz. Als eine der wenigen Frauen im politischen Bereich der Digitalisierung arbeitet sie arbeitet Sie an Themen wie Diskriminierung durch KI, Hate-Speech und KI “Made in Europe”

Als Parlamentarischer Mitarbeiter von Alexandra Geese organisiere ich Termine und Events und verwalte die Parteiarbeit. Ich bin erster Ansprechpartner für Bürger*innen und arbeite im Bereich Medienpolitik. 

Wegen eines Praxissemesters wurde meine Stelle von Mai bis September 2020 pausiert.

Als Parlamentarischer Mitarbeiter von Alexandra Geese organisiere ich Termine und Events und verwalte die Parteiarbeit. Ich bin erster Ansprechpartner für Bürger*innen und arbeite im Bereich Medienpolitik.  Wegen eines Praxissemesters wurde meine Stelle von Mai bis September 2020 pausiert.

Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit bei Grüne NRW

Mai – Dezember 2018

Der Landesverband NRW ist mit ca. 20.000 Parteimitgliedern der größte Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Deutschland. Er gliedert sich in 53 Kreisverbände und ca. 360 Ortsverbände. In der Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf koordiniert ein Team von 15 Mitarbeiter*innen die Aktivitäten der Partei auf Landesebene.Neben der politischen Arbeit liegt ein Schwerpunkt der Aufgaben auf dem Bereich interne und externe Kommunikation.

Foto: Roland Lang.

Für den Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen NRW habe die digitale Kommunikation organisiert. Ich habe die Social-Media Accounts bespielt und den Landesvorsitzenden direkt zugearbeitet.

Studium der Sozialpolitik

Oktober 2017 – Heute

An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin studiere ich “Nachhaltige Sozialpolitik – Gesellschaft, Wirtschaft, Kommunikation”. Die Gestaltung von Sozialpolitik erfordert echte Interdisziplinarität, um der Vielfalt der Lebenslagen gerecht zu werden. Der Studiengang bereitet auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse Themen wie Armut und Reichtum, Bildungschancen, soziale Ungerechtigkeit, Sozialsystem, Rente, Krankenversicherung oder demokratische Mitbestimmung auf. 

Weiteres

  • AWO Landesverband Berlin, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit (Elternzeitvertretung & Praxissemester)
  • K-Konzept, Werbeagentur (Praktikum)
  • Kurier-Verlag, Zeitungsredaktion (Praktikum)
  • Sales Advisor, H&M (Flex-Teilzeit)
Moritz Wächter

Was mich antreibt

Ich könnte Ihnen jetzt hier von meinem Leben erzählen, von meiner Kindheit, meiner Schule, meinen Jobs und Referenzen. Teilweise werde ich das tun.

Doch es gibt da etwas, das wichtiger ist. Es ist, was mich antreibt.

Manchmal gibt es – wenigstens gefühlt – Dinge, die einem in die Wiege gelegt sind. Dinge, zu denen man eine besondere Beziehung hat.
“Erzählen konnte er wie ein Wasserfall”, pflegten meine Erzieherinnen zu sagen. In der Schule wurde es nicht besser. 

Böse Zungen könnten jetzt sagen, dass das der Weg in die Politik ist. 

Doch es gibt auch Dinge, zu denen man eine gewisse Antipathie empfindet. Zu strenge Gesellschaftsnormen zum Beispiel. Dabei geht es nicht um Basics, sondern um die unterschwellig ausgespielten Regeln, die wir haben. Das geschlechtsspezifische Verhalten von Mann und Frau zum Beispiel. Oder starre Hierachien.

Und warum mache ich das ganze hier?
Nun, ich glaube, dass wir, gerade um unseren Lebensstandard zu erhalten und zu bessern viel tun müssen. Wir leben in einer Welt, in der die Ärmsten der Ärmsten gegeneinander ausgespielt werden, während einige Wenige unfassbaren Reichtum auf sich vereinen. Wir leben in einer Welt, in der nicht entscheidend ist, wo man hin will, sondern wo man herkommt. Wir leben in der Gefahr, dass autoritäre Regime den westlichen Demokratien Konkurrenz machen – und drohen, zu gewinnen.

In unserem Land geht es sehr vielen Menschen gut. Materielle Armut ist nahezu ausgelöscht. Auf der restlichen Welt jedoch ist sie nach wie vor existent. Durch unseren Lebensstil, unsere Freiheit, unseren Konsum sorgen wir für Leid und Elend auf anderen Kontinenten. Auf der einen Seite sind wir alle Täter. Aber diese Feststellung alleine ist keine Kunst. Besser: Jeder von uns hat die Möglichkeit, etwas zu verändern. Anzupacken. Das soll mein Grund sein, morgens aufzustehen.

Jedes unserer Leben ist endlich. Und bei über 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten sind wir alle nur ein kleines Rad im Getriebe. Aber jedes kleine Rad wird gebraucht, kann Impulse geben, kann die Welt verändern. Es klingt pathetisch, ja nahezu arrogant.

Aber was ist, wenn ich heute sterben würden. Oder Sie. Hat es einen Sinn, vielleicht sogar einen tieferen Sinn gegeben, dass Sie, ja genau Sie gelebt haben? 

Das heisst nicht, dass alles im Leben immer politisch korrekt sein muss. Das ist es nicht. Manchmal ist etwas nur besonders aufregend. Manchmal auch öde und anstrengend. Wie das Leben eben ist.

Doch dadurch lernt man dazu.
Nun, all das ist es. Der Gedanke, dass meine Kinder es einmal besser haben werden als ich
Das ist, was mich antreibt. Und Sie?