Wie Alexandra Geese und ich die erste digitale Politikerin erschafften

Wie Alexandra Geese und ich die erste digitale Politikerin erschafften

Jedes große Projekt hat einen Anfang. Der Anfang für unser Chatprogramm war Claire. Claire ist ein Experiment, mit dem ich erkundet habe, wie Politik und eine sprechende Benutzeroberfläche („Conversational Ui“) zusammen passen können. Die Herausforderungen sind größer als gedacht. Das Problem ist die Politik selbst, die oft zu komplex und zu verschwimmt kommuniziert. Politiker*innen sind dabei selten Teil der Lösung, weil sie es gewöhnt sind, komplexe Inhalte komplex zu vermitteln. Beim Versuch, verständlich zu reden, ist der Grad zum Populismus dann oft zu schmal.

Zum Glück gibt es gute Gegenbeispiele, die wir uns hier genauer anschauen werden.

Was haben wir getan?

Unser Ziel war es, Politik zu erklären. Also, wirklich zu erklären. Wir gehen dabei davon aus, dass die Zeitspanne des Users sehr kurz ist. Forschungen zeigen, dass oft Sekunden darüber entscheiden, ob man sich mit bestimmten Inhalten befasst.

Wir haben daher unsere politischen Ideen genommen und aufbereitet. Besonders wichtig war uns, den Menschen vor dem Bildschirm ernst zu nehmen. Wir haben daher auf anbiedernde Jugendsprache und Slang verzichtet und wirklich versucht, Inhalte ansprechend zu transportieren.

Wir sind übrigens vor allem Alexandra Geese und meine Wenigkeit. Alexandra ist Bonner Kandidatin fürs Europaparlament und interessiert sich besonders für die Themen Digitalisierung und Migration. In einer Zeit, in der politische Inhalte und Systematiken für die normale Bevölkerung kaum mehr zu durchblicken sind, rücken Personen immer stärker in den Vordergrund. Sie sind es, die „credibility“ haben. Daher haben Alexandra Geese und ich die erste digitale Politikerin geschaffen.

Die Technik

Das Programm läuft vollständig mit der Technik von Landbot, einem spanischem Startup. Landbot braucht keine Coding-Skills und läuft vollständig über eine visuelle Benutzeroberfläche. Gewisse Kenntnisse der Informatik sind aber von großem Nutzen.

Da wir den Usern

Eure Datei sollte fertig sein, enthält aber (wahrscheinlich) Schnipsel vom Anfang oder Ende.

  1. Der Android-Screenrecorder lässt euch das Video bereits in der App schneiden, für IPhone empfehle ich hierfür die App Quik (https://itunes.apple.com/us/app/quik-gopro-video-editor/id694164275?mt=8)
  2. Schneidet eure Rede aus und – tada – wenn alles geklappt habt, ist die Rede da.
Moritz Wächter